Spitzen-Event "Einfach richtig Reiten": Individuelle Wege – ein Ziel

mit Uta Gräf, Peter Kreinberg, Richard Hinrichs, Stefan Schneider & Sandra Auffarth

Auftakt in das neue Jahr bietet ein Event der Spitzen-Klasse:

vom 24.-25. Februar 2018 sind die renommierten und bekannten Ausbilder und Autoren Uta Gräf, Peter Kreinberg, Richard Hinrichs, Stefan Schneider und Sandra Auffarth in der Niedersachsenhalle in Verden zu sehen.

Sie zeigen ihre Ansätze im Dressur- und Vielseitigkeitssport, dem Freizeit- und Westernreiten, der Klassisch-Barocken Dressur, der Working Equitation und der Bodenarbeit.


 

Titel:
Einfach richtig Reiten • Individuelle Wege – ein Ziel • Fünf Top-Ausbilder an einem Tag

Ort:
Niedersachsenhalle (beheizt), Lindhooper Str. 92, 27283 Verden

Datum:
24. - 25. Februar 2018

Zeit:
10:00 – 18:00 Uhr

Veranstalter:
evipo Verlag, präsentiert durch Reiter Revue international & Uelzener Versicherungen

Referenten:
Uta Gräf (internationale Dressurreiterin und Buchautorin), Stefan Schneider (Ausbilder Working Equitation), Richard Hinrichs (Ausbilder Klassisch-Barock und Buchautor), Peter Kreinberg (The Gentle Touch und Buchautor) und Sandra Auffarth (Ausbilderin, Goldmedaillen-Gewinnerin Olympia 2012, Weltreiterspiele 2014, Europameisterschaft 2012, Deutsche Meisterschaften 2016)

Durch das Programm führt Christian Kröber.

Inhalt des Seminars:
Jeder Reiter wünscht sich – unabhängig der Reitweise – ein freudig mitarbeitendes, motiviertes Reitpferd. In diesem Seminar wird den Zuschauern eine große und einmalige Gelegenheit geboten, fünf Top-Ausbildern aus ganz unterschiedlichen Disziplinen über sie Schulter zu schauen.

Uta Gräf, Sandra Auffarth , Stefan Schneider, Richard Hinrichs und Peter Kreinberg zeigen ihre Ansätze im Dressur- und Vielseitigkeitssport, dem Freizeit- und Westernreiten, der Klassisch-Barocken Dressur, der Working Equitation und der Bodenarbeit. Mit Unterstützung ihrer eigenen mitgebrachten hochkarätigen, vierbeinigen Show- und Turnierstars werden die Referenten auf diesem Zwei-Tages-Seminar ihre Ausbildungsphilosophie zu dem so wichtigen Thema „Motivation des Reitpferdes – von der Remonte bis hin zur Hohen Schule“ demonstrieren und erläutern. Gerade die verschiedenen Ansätze unserer Referenten lassen dieses Symposium so wertvoll werden. Allen ist gemein, dass sie ihre Trainingszeiten mit dem Pferd so gestalten, dass es für die Pferde verständlich ist und sie zur freudigen Mitarbeit hin zu Höchstleistungen animiert. Sie müssen verstehen, was der Mensch von ihnen erwartet und selber den Ehrgeiz entwickeln mitarbeiten zu wollen.

Wie das gelingen kann und mit welchen Trainingsprinzipien die Ausbilder der verschiedenen Disziplinen an die Aufgabenstellung herangehen, soll in diesem Zwei-Tages-Seminar gezeigt werden. Es gibt kein richtig oder falsch. Vielmehr gilt es einen Weg zu wählen, der für das individuelle Pferd–Mensch-Team der Beste ist.

Es werden Ansätze aufgezeigt diesen Weg zu finden. Unsere Referenten sind international anerkannte und zum Teil im Sport hocherfolgreiche Experten und Fachbuchautoren ihrer jeweiligen Disziplin. Sie alle zeichnet aus, dass sie ihre Pferde mit Motivation zu Höchstleistungen bringen und dies mit Vorbildcharakter! Ihre Pferde nehmen ihre Aufgabe mit Freude wahr. Während der zwei Seminartage möchten wir zum einen den fünf Referenten die Möglichkeit geben, ihre Ausbildungswege zu demonstrieren. Zum anderen soll auch ein Austausch untereinander stattfinden. Hierzu wird der Tag in fünf circa einstündige Lehreinheiten eingeteilt, denen Diskussionsrunden folgen.

Tickets:
Eintrittskarten sind erhältlich beim Ticketmaster.

 



Programm Samstag, 24. Februar 2018

10:00 Uhr Begrüßung

10:15 Uhr Peter Kreinberg: Einfach partnerschaftlich

Konflikte minimieren und Motivation optimieren

Die Verständigung verbessern bedeutet, Konflikte zu minimieren und die Motivation zu optimieren. Hierzu zeigt Peter Kreinberg Auszüge aus der Bodenarbeit seiner The Gentle Touch® (TGT®)-Methode.

Zuschauer erfahren, wie man mit wenigen systematischen Führübungen Grundlagen der Ausbildungsskala erarbeiten kann, wie die Verständigung und Körperkontrolle zwischen Mensch und Pferd mit einer sinnvollen und präzisen Leitseilarbeit zu verblüffenden Ergebnissen führt, wie die Gelassenheit und Sicherheit durch ein zweckmäßiges "Anti-Schreck-Training" wesentlich verbessert werden kann und wie mit wenigen simplen Übungen an der Hand - abgeleitet von der Campagne-Schule der HDV 12 - die Grundlagen für ein späteres feines Hilfenverständnis zwischen Reiter und Pferd gefördert werden können.

11:15 Uhr Sandra Auffarth: Einfach vielseitig

Blindes Vertrauen – der Weg zu einem mutigen und engagierten Partner

Jedes Pferd hat individuelle Talente und Schwachpunkte und diese zu finden ist eine spannende Aufgabe. Wird die Neigung eines Pferdes richtig erkannt und unterstützt, bilden Pferd und Reiter eine Einheit, was in den Disziplinen Dressur und Springen eine sehr wichtige Voraussetzung ist, im Gelände jedoch ein elementarer Faktor. Sandra Auffarth baut ihre „Topsportler" langsam und vertrauensvoll auf.

Jedes Jahr wird ein Turnierplan erstellt, wobei Gesundheit und Vertrauen weit vor dem Erfolg stehen. Sandra Auffarth zeigt, wie Mut und Engagement des Pferdes – welche in allen Reitweisen wünschenswert sind – durch ein vielseitiges Training gefördert werden können. Auch wie Pferde an neue Situationen, ob im Gelände oder in der Bahn, gewöhnt werden können wird dargestellt. Weiter gibt Sandra Auffarth Tipps, wie der Reiter durch ein abwechslungsreiches Training den Spaß seines Pferd im Trainingsalltag fördern kann. Die Zufriedenheit des Pferdes ist die Grundvoraussetzung für den späteren Erfolg, denn nur mit zufriedenen Pferden, die vertrauen können große sportliche Leistungen erreicht werden.


12:15 Uhr Stefan Schneider: Einfach inspirierend

Mutig voran – die Vorbereitung des jungen Reitpferdes durch kreative Bodenarbeit Im täglichen Umgang mit dem Pferd, sei es am Boden oder unter dem Sattel, ist es wichtig, dass das Pferd seinem Reiter vertraut und ihn als denjenigen respektiert, der es sicher durch den Alltag begleitet. Dies funktioniert nicht mit Gewalt, sondern mit intensiven vertrauensbildenden Maßnahmen von Anfang an. Stefan Schneider demonstriert, wie er insbesondere die jungen Pferde, vom Boden aus mit Stimmsignalen und seiner Körpersprache mit den unterschiedlichen Situationen vertraut macht.

Ergänzt wird die Bodenarbeit durch die Arbeit am langen Zügel, bei der das Pferd selbstbewusst vorauslaufen muss. So erkunden die Pferde bereits nach dem Motto „mutig voran“ ihre Umwelt. Hat das Pferd zum Menschen Vertrauen gefasst, eine Art Grundgehorsam erlernt und weiß, dass es in Ruhe Neues lernen darf, haben wir es bei der Arbeit im Sattel im Folgenden sehr viel leichter.


13:15 Uhr Diskussion und Mittagspause


14:30 Uhr Uta Gräf: Einfach motivierend

Mit Gelassenheit und Intuition zum Erfolg
Bei der dressurmäßigen Ausbildung eines freudig mitarbeitenden Reitpferdes geht es nicht allein darum, dass die Pferde körperlich reifen, vielmehr sollen sie ihre Persönlichkeiten entwickeln. Das funktioniert nur, wenn man die individuellen Voraussetzungen eines Pferdes, seinen Körper, seinen Charakter und die aktuelle Befindlichkeit in der täglichen Arbeit immer wieder aufs Neue berücksichtigt. „Kaffee trinken in der Pirouette“ ist ein Motto welches Uta Gräf in ihrem täglichen Training lebt. Heute zeigt sie uns, wie sie ihre Pferde auf eine feine Hilfengebung, von Beginn der Ausbildung an, abstimmt und welche Übungen diese Feinabstimmung sinnvoll unterstützen können. Sie erklärt, wie der Reiter das Selbstvertrauen seines vierbeinigen Partners stärken und ihn zu einem mutigen (Sport)partner machen kann.


15:30 Uhr Richard Hinrichs: Einfach klassisch

Vom vorwärts-abwärts zum vorwärts-aufwärts. Innere Bilder in der Ausbildung an der Hand und unter dem Reiter
Richard Hinrichs ist einer der bekanntesten Vertreter der klassischen Reitkunst. Er strebt eine feine Kommunikation von Reiter und Pferd bereits bei Beginn der Ausbildung an.

Dementsprechend kommt es ihm darauf an, das Pferd zunächst vorwärts-abwärts zu reiten und es danach ins tragende vorwärts-aufwärts zu bringen.

Weiter können Innere Bilder dabei helfen, Bewegungsrichtung, Takt und Rahmen des Pferdes zu bestimmen und damit Grundlagen für Reaktionen auf feine Hilfen zu bewirken. Anhand von Beispielen aus der Praxis der Arbeit an der Hand und unter dem Reiter soll dieser Aspekt zusätzlich vertieft werden.

16:30 Uhr Abschluss-Diskussion


Programm Sonntag, 25. Februar 2018

10:00 Uhr Begrüßung

10:15 Uhr Peter Kreinberg: Einfach partnerschaftlich

Do it with a gentle Touch – vom Boden in den Sattel“ mit Peter Kreinberg Peter Kreinberg gibt Einblicke in das reitweisen-übergreifende Konzept seiner The Gentle Touch®-Methode im Sattel. Die Zuschauer erleben, wie die Verwendung von Objekten wie Pylone, Stangen und "Hindernisse" den Trainingsalltag für Pferd und Reiter abwechslungsreicher, sinngebender und motivierender gestalten kann. Er zeigt, wie mit systematisch aufgebauten Übungsreihen vom anfänglichen Signalverständnis bis hin zur optimal abgestimmten Kombination aller Einwirkungen im Sinne eine feinen Hilfengebung das Zusammenwirken von Reiter und Pferd optimiert werden kann und das Prinzip der "Leichtigkeit" an vorderster Stelle steht. Peter Kreinberg erklärt dabei stets seine Vorgehensweise aus dem Blickwinkel einer funktionalen Gebrauchsreitweise, insbesondere in der Tradition der deutschen Campagne-Schule im Sinne der HDV 12 und der traditionellen Kalifornischen Vaquero-Reitweise. Sein Credo dabei: "Do it with a gentle touch!

11:15 Uhr Sandra Auffarth: Einfach vielseitig

Kreativ im Trainingsalltag mit Cavalettitraining und Springgymnastik
Die Ausbildung von jungen Pferden ist eines der Spezialgebiete der von Sandra Auffarth, selbst Olympiasiegerin 2012. Grundausbildung ohne Überforderung ist die tragende Säule der Auffarth’schen Ausbildungsphilosophie. Durch ihre langjährigen Erfahrungen erläutert sie, wie der Reiter den Entwicklungsstand seines Pferdes richtig einschätzen kann und das angemessene Maß der Förderung findet. Dabei demonstriert sie, wie sie durch ein kreatives Cavalettitraining und eine sinnvolle Springgymnastik Abwechslung in den Trainingsalltag bringt. Sie zeigt auf, wie Muskulatur, Geschicklichkeit und Motivation, sowie Konzentration und Kraft gefördert werden können.

12:15 Uhr Stefan Schneider: Einfach inspirierend

Einblicke in die Working Equitation – Spaß und Abwechslung für Pferd und Reiter Working Equitation erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Diese in Anlehnung an die Arbeitsreitweise der spanischen Rinderhirten entstandene Disziplin hat die klassische Dressur als ihre Grundlage. Eine Working Equitation Prüfung beinhaltet mehrere Teildisziplinen wie eine Dressur, in der beispielsweise fliegende Galoppwechsel, Traversalen und Galopppirouetten verlangt werden, einen Stiltrail und einen Speedtrail sowie die Rinderarbeit. Stefan Schneider möchte Sie in die Welt dieser spannenden Arbeit mit dem Pferd entführen. Es wird gezeigt, wie man Pferd und Reiter spielerisch und fundiert auf die unterschiedlichen Disziplinen der Working Equitation vorbereiten kann und warum erst eine korrekte Dressurausbildung, eine feine Reiterei auch beim Working Equitation ermöglicht. Anschaulich demonstriert Stefan Schneider, wie jedes Pferd durch die kreativen Elemente dieser schönen Arbeit zum Mitdenken animiert wird und wie das Vertrauensverhältnis und der Spaß an der gemeinsamen Zeit kreativ gestaltet werden kann.

13:15 Uhr Diskussion und Mittagspause

14:30 Uhr Uta Gräf: Einfach motivierend

Motivation und Leistung – Kein Widerspruch.

Im Dialog mit dem Pferd bis zum Grand Prix Ob Dressur-, Spring-, Gelände- oder Freizeitreiter: Reiten soll Spaß machen und zwar nicht nur uns, sondern auch unseren Pferden. Unser Wunsch ist es, diese Freude auch bei dem Erarbeiten von Lektionen im Laufe der Ausbildung stets aufs Neue zu erhalten und zu fördern. Uta Gräf demonstriert eindrucksvoll, warum das Reiten von Lektionen nur Freude macht, wenn der Reiter sein Pferd mit leichtesten Hilfen dirigieren kann. Dabei hat die feinst mögliche Kommunikation mit dem Pferd für sie oberste Priorität bei der Ausbildungs- und Trainingsarbeit. Natürlich setzt man sich als Turnierreiter darüber hinaus gewisse Ziele, die man mit den Pferden erreichen möchte, aber ob und wie schnell man zu diesen gelangt, gibt für sie allein das Pferd vor – denn jedes Pferd ist ein Individuum. Uta Gräf gibt wertvolle praktische Hinweise, wie der Reiter für jedes Pferd den optimalen Ausbildungsweg finden kann und welche Lektionen in den einzelnen Fällen zielführend sind. Eines steht fest, erfolgreicher Turniersport bis zum Grand Prix und eine pferdegerechte Ausbildung können wunderbar harmonieren!

15:30 Uhr Richard Hinrichs: Einfach klassisch

Die Versammlung als Mittel & Ziel der Feinabstimmung von Reiter und Pferd
Ein gut ausgebildetes, versammeltes Pferd ist in der Lage auf eine leichteste Hilfengebung hin die schwierigsten Lektionen auszuführen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass bewährte Erfolgsprinzipien beachtet und sinnvoll angewendet werden. Mit zunehmender Versammlung reagiert das Pferd auf feinere Hilfen, kann aber auch durch Einwirkungsfehler des Reiters leichter im Gleichgewicht gestört werden. Richard Hinrichs zeigt auf, worauf in diesem Zusammenhang besonders zu achten ist, entsprechend der Erkenntnis: Für eine feine Reiterei braucht man ein feines Pferd - und einen feinen Reiter!

16:30 Uhr Abschluss-Diskussion




"Zur Person": 


Uta Gräf hat sich durch ihre feine, klassische Reitweise in der internationalen Reiterwelt einen Namen gemacht. Sie schaffte es 2012 auf die Longlist für die Olympiade in London und gehörte mit verschiedenen Pferden mehrere Jahre dem Bundes-B-Kader der Dressurreiter an. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Turniersport.

Ihre Erfolge in Aachen, Wiesbaden und anderen wichtigen Wettbewerben zeugen davon, dass dies nicht zu Lasten des Erfolgs gehen muss. Uta Gräf wirkt als Ausbilderin für Feines Reiten zusammen mit Ihrem Mann, Stefan Schneider, auf dem Gut Rothenkircher Hof in Kirchheimbolanden und ist ebenfalls bekannt für ihre Lehrgänge, Seminare und Publikationen. Sie ist außerdem Landestrainerin für die Reiter/innen mit Handicap in Rheinland-Pfalz.

Stefan Schneider ist Tierarzt und Ausbilder für Working Equitation und erfolgreich in der Masterklasse (Klasse S).

In seinem Ausbildungsbetrieb legt er einen Schwerpunkt auf die Jungpferdeausbildung – aus dem Sattel wie vom Boden aus. Ausbildung, Tierarztpraxis und Rehabilitationsmöglichkeiten für Reitpferde bilden auf dem Rothenkircherhof somit Einheit.

Sandra Auffarth hat die Ausbildung zur Pferdewirtin/ Schwerpunkt Reiten, mit der Stensbeckplakette abgeschlossen, danach eine Berufsausbildung als Sport- und Fitnesskauffrau bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung absolviert und ist 2011 auf den elterlichen Hof zurückgekehrt, um gemeinsam den Zucht- und Ausbildungsstall zu führen. 2014 übernahm sie den Betrieb. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Ausbildung junger Pferde bis hin zur Championatsreife. 

Größte Erfolge:
• Weltreiterspiele 2014: Gold - Einzel und Mannschaft • Olympische Spiele: 2012 Gold Mannschaft, 2014 Bronze Einzel, 2016 Silber Mannschaft • Europameisterschaften 2011, 2015: Gold Mannschaft, Silber Einzel • Deutsche Meisterschaften: 2016 Gold, 2017 Bronze

Richard Hinrichs, Präsident des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei Deutschland e.V., wurde bereits früh reiterlich durch seine Eltern geprägt, die Schüler in der Spanischen Hofreitschule Wien waren. Er setzte seine Ausbildung bei Werner Stemmwedel (Springen) und Egon von Neindorff (Dressur) fort. Während seines juristischen Studiums in Wien war Richard Hinrichs Schüler beim 1. Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule Arthur KottasHeldenberg und später beim ehemaligen Leiter der Schule, General Prof. Kurt Albrecht. Richard Hinrichs ist durch zahlreiche Vorstellungen im In- und Ausland sowie viele Veröffentlichungen als einer der renommiertesten Ausbilder im Bereich der klassischbarocken Reiterei international anerkannt.

Peter Kreinberg ist von Kindesbeinen an mit Pferden vertraut und begann sich in den frühen Siebziger Jahren für das Westernreitern und die Arbeit der amerikanischen Rancher und Cowboys zu interessieren. In regelmäßigen Aufenthalten in den USA ließ er sich in die Geheimnisse dieser Pferdetradition, besonders der kalifornischen Reitweise und Horsemanship einführen. Von 1984 – 1990 war er u. a. Europameister Junior Working Cowhorse, sowie Vize-Europameister Western Horsemanship, Junior Cutting und Junior Working Cowhorse. Sein Wissen und seine Fähigkeiten gibt er seit 1980 als Ausbilder von Pferden und Reitern weiter.

Aus seinem weiten praktischen Erfahrungshintergrund entwickelte er die The Gentle Touch®- Methode. Dieses Rasse- und Reitweisenübergreifende Konzept vermittelt Pferdeleuten unterschiedlichsten Ausbildungsstandes praktische und theoretische Kompetenzen guter Horsemanship am Boden und im Sattel. In systematisch angeordneten und sinnvollen Übungsreihen lernen Menschen und Pferde mit dieser Methode unter Anleitung und autodidaktisch voneinander und miteinander. Sie wird derzeit von ca. 180 Trainern in Deutschland vermittelt. Peter Kreinbergs Credo: "Do it with a gentle touch!" dient ihnen dabei als Leitfaden.

 

Tickets können Sie hier bestellen:
www.ticketmaster.de